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Wissen ist Macht
Sowohl im Leben
- ~ Lésel
erlaBliche Voraussetzung und die treibende
Kraft jeglichen Fortschritts, Das Wissen ist es,
das aus stumpfen Arbeitsmenschen kritisch
denken fe, selbstandige und selbstbewuBte
esen macht, und Wissen ist dic Hauptur-
sache des gewaltigen Aufschwungs von Tech-
nik, Wirtschaft und Kultur. Es ist deshalb
klug und notwendig, da in fortschrittlichen
Staaten ausreichende Bildungsméglichkeiten
fir jeden geschaffen werden und da der
einzelne nach seiner Fahigkeit von dieser
Méglichkeit Gebrauch macht.
Auch bei uns ist nach Jahrhunderten, in denen
die Bildung praktisch nur einer kleinen Ober-
schicht vorbehalten war, der Weg zum Wissen
fir jedermann freigemacht worden. Nun gilt
es, die Méglichkeiten zu nutzen. Deshalb hat
die Regierung der DDR gerade in letztor
Zeit mit einer Reihe von MaBnahmen zur
Qualifizierung durch Wissen aufgefordert,
und deshalb wird von einor «Atmosphare
des Lernens” gesprochen, die notwendig ist,
um weiter vorwarts zu kommen,
Auch in unserem Betrich liegen noch viele,
sehr viele geistige Krafte und Féhigkeiten
brach. Gar mancher, der iiber seinen augen-
blicklichen Wissensstand. noch wesentlich hin-
auswachsen und damit sich selbst und der
Aligemeinheit nutzen kénnte, ist in diesem
Sinne aus Mange! an Gelegenheit und An-
regung, aus Tragheit, falscher Zuriickhaltung
oder Unterschatzung dor eigenen Kraft noch
uninteressiert und untatig.
Um diesen Zustand zu verbessern, ist ein
aus Aktivisten und Vertretern der technischen
Intelligenz zusammencesetzter Technischer
Rat gegriindet worden, der es sich freiwillig
und ehrenamtlich zur Aufgabe machen will,
allen Koliegen bei ihror beruflichen Weiter-
bildung behilflich zu sein. Die Massenorgani-
sationen und die Kammer der Technik stehen
bei dieser Ansicht Pate, dic Werk eitung hat
weitgehende Unterstiitzung Zugesagt.
Im Kulturhaus wird ein sogenanntes Tech-
nisches Kabinett eingerichtet werden, in
dem neben standig wechselnden Lehrschauen
technische Zirkel und Beratungen stattfinden,
Der Wirkungskreis dieses Technischen Kabi-
netts umfabt:
0) Technische Ausbildung
(Vorirage, Zirkel, Lehrgange, Verbreitung
entsprechender Literatur}
b
Einrichtung eines Ausstellungs- und Be-
ratungsraumes
(wechselnde Ausstellungen aus der Arbeit
im Betrieb, Abhaltung regelmaBiger Be-
ratungsstunden)
Erfahrungsaustausch
linner- und tiberbetrieblich, Studium von
Neuerermethoden und fortschrittlicher Ak-
tivistenleistungen)
Unterstiitzung der Rationalisatorenbewe-
gung
(Beratung bei Verbesserungsvorschlagen,
Paten- und Anwaltschaften)
Um der Vi-ifaltigkeit der Arbeit und der
Interessen in unserem Werk gerecht zu wer-
den, und um die Arbeit dos Technischen Ka-
binetts auf maglichst breiter Grundiage durch-
zufihren, werden verschiedene technische
Aktivs gegriindet, die, durch die Betriebsarbeit
angereyt, jeweils in ihrem Spezialgebiete
als freiwillige Arbeitsgemeinschaft Kenntnisse
erwerben und vermitteln sollen,
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des Einzelmenschen wie
auch im Leben der Vélker und der ganzen ‘5 - Legler
menschlichen Gesellschaft ist Wissen die un-
Es handelt sich um folgende Interessengebiete: Kollegen, die die Sprechstunde abhalten, sich
Wickelei Leiter Koll. Pester ihr eigenes Wissen ebenfalls miihsam und
Scholtanlagen : Blaschke oft gegen gréBere Widerstande haben er-
Rundfunk ? : ns werben miissen. Wir glauben alco, versprechen
Gro8maschinen zu kénnen, da® sie euch bei allen Fragen in
Hochspannung : Schafer kameradschaftlicher Art und mit der nétigen
Mech. Fertigung : Pfatzner Geduld zur Seite stehen werden. Es liegt nur
Materialfragen i Fischer an euch, oft und méglichst zahlreich von
Werkzeuge - .. itis diesem Angebote Gebrauch zu machen,
Vorrichtungen und Die ersten Beratungsstunden finden im Kul-
Werkzeugmaschinen . Berthold turhaus (1. Stock Zi. 6) jeweils von 16.30 bis
SchweiBerei - . Liebschor 17.30 Uhr statt:
Elektr. Prifung Hausen Donnerstag, 14. Aug. Koll. Pommer, Schafer
Qualitat (mech. Kontrol.) . » Jachmann - a“. . - a a
Org anisationsfragen » Hartmann ° oe » laschke. Peter
y c ‘ 3 4. Sept. 2 Ménni Berthold
Neben diesen Arbeitsgemeinschaften wird von Sie werden dann regelmaBig jeder Donners-
jeweils zwei Kollegen des Technischen Rates tag durchgefihrt
; - : 1g durchgefiihrt.
wéchentlich eine technische Beratungsstunde i , ‘
abgehalten werden. In dieser Stunde kann Liebe Kollegen, wir alle wissen, da Deutsch- ‘
und soll schlechthin alles gefragt werden, was land als ein Land ohne groe natirliche
den Sachsenwerkern wissenswert erscheint, _ Reichtiimer nach dem furchtbaren Zusammen-
Ob einer beim Studium eines technischen bruch mehr als jedes andere Volk auf die
Buches, bei einem Lehrgang, in der Schule Gehirne und die geschickten Hande seiner
oder bei seiner Arbeit im Betrieb Schwierig- Werkiatigen angewiesen ist. um in der Welt
keiten, Unklarheiten oder den Wunsch zu Wieder zu bestehen: Wir wissen auch, daB
erweitertem Unterricht hat, ob er iiberha spt die Erfolge unserer Bemiihungen um Bildung
erst einmal erfahren will, wie man an ein! unserem Staate nicht mehr irgenduelchen
bestimmtes Wissensgebiet am besten heran- anonymen Geldsécken, sondern dem Volke
kommt, oh er Lehrling, Meicter, Abteilungs- zugute kommen. Und schlieBlich ist gewig,
letter, ob er Jugendlicher, Mann oder Frau do8 cin hdherer Stand des Wissens dem
ist - jeder soll mit seinen technischen Sorgen einzelnen ohne Einschrankung die Méalichkeit
und Problemen in die Beratungsstunde kom- hdherer Aufgaben und damit héheren Ver-
men, etwa genau so, wie er zum Arzt geht, — dienstes sichert.
wenn er kérperliche Boschwerden hat. Wir Darum Kollegen, beteiligt euch zu eurem und
wissen, daB es dabei eine Reihe von Hem- zum Nutzen des Ganzen zahlr-ich und mit
mungen geben kénnte. Und deshalb sei es Eifer, Flei8 und Ausdauer on der Arbeit
schon hier vorweggenommen: Es gibt keine — des Technischen Kabinetts, Tretet umgehend
Sogenannten .dumrnen” Fragen. Denn selbst mit den Leitern des euch interessierenden
die .allerdimmste” Frage zu stellen, istnoch — Technischen Aktivs in Verbindung urd be-
zehnmal kliiger, als aus irgendwelchem Grun- sucht die Beratungsstunden im Technischen
de eine Unklarheit oder Unsicherheit im Wissen Kabinett.
ungefragt bestehen zu lassen. Man bra cht Wissen mu unsere Macht werden!
sich also niemals zu genieren, zumal alle Pommer
<A eeeereaeeternnieetesntnaneneneeinntennittimetnisene
Putzt die Hauser — schmiickt die StraRen!
In der Zeit vom 18. bis 25, August 1952 wird in Dresd
mentes der Freien Deutschen Jugend das Treifen der
Losung ..Vorwarts fiir Frieden, Einheit, Demokratie un,
fen 22500 Pioniere aus der Deutschen Demokratische
Landern in Dresden vereinen. Dio Jungen Pioniere
halten, der dic q:samte erzieherische Arbeit unser
beeinflussen wird.
Die Festwothe, in der taglich Kulturveronstaltungen, Betriebsbesichtigungen, Dampferfahrten
(sofern unsere Elbe mitmacht 1). Theater- und Kinovorstellungen stattfinden werden, wird gleich-
Zeitig eine groBe Leistungsschau auf allen Gebieten der Pionierarbeit sein, Junge Techniker,
junge Touristen, junge Naturforscher, junge Kiinstler, junge Flug- und Schilfsmode Ibauer wer-
den ihre Leistungen Zeigen, ihre Erfahrungen austauschen und danach ihre Arbeit noch verbessern.
Wissenschaftler, Kiinstler, Aktivisten werden mit den Jungen Pionieren diskutieren und ihnen
von ihrem Schaffen erzahlen,
Jeder Tag wird das Wissensgebiet einer bestim
haben. Am 23. August wird als Hédhepunkt der
Wi
der unser Prasident Wilhelm Pieck zu den Jungen Pionieren sprechen und ihnen ihre nachsten
Aufgaben erklaren wird, Am Sonntag, dem 94. August, findet eine groBe Demonstration von
50000 Jungen Pionieren statt, und anschlieBend werde:
auf den Elbewiesen veranstaltet.
UnvergeBlich werden diese Tage fiir unsere Kinder
jlingsten Erbauer des Sozialismus, hier wahre Freudentage verleben werden, wird von der
Mitarbeit jedes einzelnen von uns abhéngen. Bei den Vorbereitunjen werden viele Hande
gebraucht. Sagt deshalb nicht Nein”, wenn die Jugendfreunde an euch herantreten und um
eure Mithiife bitten.
Seid bereit zum Empfang unserer jungen Freunde! Schmiickt Hauser und StraBen | Schmiickt
Werkstatten und Arbo
tspla'ze! (Die beste Abteilung und der beste Arbeitsplatz werden
pramiiert. Naheres beim AGL-Leiter.)
Macht das Treffen der Jengen Pioniere zu eurer eigenen Sache! Seid bereit!
len nach dem Beschlu8 des IV. Parlae
Jungen Pionicre durchgefiihrt. Unter der
id Sozialismus!” wird dieses groBe Tref-
n Republik und den volksdemokratischen
werden hier den neuen Pionterauftrag er-
er demokratischen Schule tichtungweisend
mten Arbeitsgemeinschaft zum Goagenstand
Festwoche eine Kundgebung staitfinden, an
bleiben! Daf unsere klcinen Gaste, die
D. Red.
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Wir sahen die Stalinallee
Eine Delegation von 30 Sachsenwerkern fuhr Liebe Freunde!
am 13. Juni d. J. im Autobus des Werkes nach
GriiBe
Berlin-Lj im Maxim-Gorki-Saal Ich bin nun schon 4 Wochen hier in Zittau und habe meinen Schritt zur
erlin-Lichtenberg, um ee ne ee und werde ihn nie bereuen. Mir geht es hier sehr gut,
des Kulturhauses von Siemens-Plania an der
sn eine systematische und gute Ausbildung, sei
fon koko, — tiber Langeweile beklagen, und der Dienst ist
nehmen. Am Kontr 4 : ss . Euer Schiefzirkel?
uns wieder einma! die Zerrissenheit unserer 4, siete E uch schon einmal Hempel
Heimat und die daraus entspringenden Ge- ndmlich gleich die Chorprobe
fahren fiir die Sicherheit unseres Daseins klar. :
Allen Bekannten im Betrieb - ich den Ji dch
Kettdlcalte: an. don Gbchisels: ticks cine en Dekannten im Betrieb - und au den Jugendchor n
aus Zittau
Zittau, den 24. 7. 52
VP noch nicht bereut
und ich bin zufrieden. Hier hat man
es politish oder fachlich”. Wir kénnen uns nicht
auch anstrengend, aber befriedigend. Was madht
nt, dann kénnen wir uns ausgiebig unterhalien, jetzt ist
icht vergessen - richtet bitte viele Griife aus.
Haipitad: Oalidiack cine Tetewthe, ac Und Euch wiinsche ich recht viel Erfolg bei Eurer Arbeit in der Betriebsgruppe
mit der Einheit Deutschlands wieder ver-
schwinden wird.
Nach beendeter Konferenz fuhr uns unser
Omnibusfahrer nach der Stalinallee, weil wir Handen schlagt. Diese Arbeit, diesen Bauplatz,
einmitig sehen wollten, wo die Anteile auch kann man durch dio gerissensten Goobbols.
vieler Sachsenwerker am Aufbau Berlins in methoden weder widerlegen noch bagatelli-
neue Hauserblécke verwandelt werden. Wir Sidloh: aia: altid. Atguinehte: ‘aus Sih und
sind die lange Flucht der Stalinallee entlang Beton, aus lebendiger, freier Arbeit und des-
gegangen, sahen, wie himmelhohe Krane halb unwiderlegbar.
Baumate-ial heranbrachten und waren alle Wis va ; fia Arbait in Miltelounkt
tif beeindruckt von der GrdBe dieses Bau- bl irae tt ie siete vail zs
platzes Bauaufziige, die mit geradezu phan- —9eselischaftlichen Geschehens steht, vo Ne
tastischer Geschwindigkeit Karren und Mate- Arbeit den Zweck hat, materielie Cena
rial transportieren, waren so recht eine lilustra-__ S°'Zungen fiir das Leben sie Frieden und Freiheit
tion fiir die in manchen Baubuden angebrachte 974 schaffen, da ist die Arbeit die Voraus-
Parole: .Wir kampfen um das Banner der S¢tZung fiir das bessere Leben.
Stalinaliee!” Soweir das Auge reicht: Neubau Wir sahen die Stalinallee im Zustand ihrer
reiht sich an Neubau, dazwischen bereits be- Entstehung. Schon dieser Anblick 1aBt die
zogene Hauser. Die typische Atmosphare des Umrisse unserer Stadte ahnen, die bei erfolg-
Baupiatzes umgibt uns, es riecht nach Kalk, _reicher Verteidigung des Friedens beim Auf-
Zement, Holz. bau des Sozialismus entstehen werden.
Man fihlt: hier arbeitet nicht cin Unterneh- Es wird gut sein, wenn wir Sachsenwerker
mer, um zu spekulieren mit Boden und W>h- noch mehr tun, Berlin zu helfen, Borlin zu er-
nungen, nein, hier baut der Bauherr Volk. neuern. Jede Erfahrung jener Riesenbaustelle
Hier baut eine Nation an ihrer Gegenwart — Stalinallee wird uns helfen, auch andere
und fir ihre Zukunft im Sozialismus. Stdte zu gestalten. Verbessern wir unsere
Dann wird beim Weiterschreiten iber Schwel- Arbeit, unsere Organisation der Arbeit, die
len und Schienen, vorbei an Dieselloks und Qualitét unserer Arbeit, dio Menge unserer
Materialstapeln, durch eine Liicke in der Produktion! Aus unseren Verbesserungen wird
Héusertlucht das Hochhaus an der Weber- sich mancher Beitrag ergeben in der groBen
wiese sichtbar. Denn nicht nur der StraBenzug — Aktixn zum Aufbau Berlins und damit zum
entsteht ne., auf dem Golar-de hinter der Aufbau eines einheitlichon, demokratischen,
Stalinallee en'steht mit ihr selbst cine neue friedliebenden, sozialistischen Deutschlands.
Stadt. Hochauf reckt sich das Hochhaus, Georg Hinrichsen, Af-Kontr.
flankiert von Gebauden im gleichen Sti, mit
wirklich schénen, maBvoll ornamentierten ” "
Fassaden. Am Haupteingang recken sich ge- Berlin wird aufgebaut. oe
waltige schwarze Saulen edien Mater‘als. Das : 3 :
Hedineus ist bereits bewohnt; einige Meter und nicht nur Berlin. Der Bauplatz an
davon erhebt sich eine Bauhiitte, an deren der Stalinallee ist zwar der erste
Wand ein Text die Uberschritt tragt: .Wer gee es i
wohnt in diesem Hochhaus?” Da ist die Sozialistische Bauplatz in unserer DDR,
Naherin, derLehrer, der Ingenieur, der Geistes- aber nicht der einzige. Uberall werden
schaffende, nicht eine d +rch Rang und Geburt ie
bevorzugte Clique, sondern Werktatige wie Solche Bauplatze entstehen, und nach
wir alle. - Propaganda? - Nun, cine solche dem Vorbild des Komsomol werden
-Propaganda” wie die Tatsachen der Stalin- i
ailee, wird thre Workung nicht verfehion, - unsere Jungen und Médel in der
Héuser wurden schon immer gebaut? - Gewi8, Organisation, Dienst fiir Deutschland”
aber wenn schon immer Hauser gebaut waren ue oes
unter den Voraussetzungen der Stalinalloe, am sozialistischen Aufbau unserer
Hauser, an denen sich das ganze Volk be- Heimat teilhaben.
teiligt, fir deren Bau etwa Plane entwickelt
worden waren wie der Pian’ der Aktivisten Es ist cine Ehre fir jeden jungen
Rubbel und Naumann vom Trafo- u. Réntgen- Birger derDeutschen Demokratischen
werk Dresden, - wo standen wir heute?
Magen sich die Propagandisten in den Sen- Republik, fiir die Dauer von sechs
dern der Rias-Sorte Gberschreien und vor Wat Monaten im Dienst fir Deutschland”
zerrei8en, mégen sie mit lronie oder Bosheit, 5 .
mit schleimigem Hohn oder bissiger Kritk ver- seiner Heimat und dem Volke zu
suchen, unsere Werktatigen zu Sabotage und dienen", heift es in dem Aufruf disc
Ablehnung zu bringen - die S alinallee allein i
ist Beweis ruhiger Uberlegenheit und fried- Zentralrats der FD} an die deutsche
lichen Schaffens genug. Mit diesen Héuser- Jugend. Dienst fir Deutschland -
zeilen und anderen Bauten in der DDR werden f sgt
Sétze in der deutschen Geschichte geschrieben, das ist der Ausdruck der patriotischen
die dem verbissensten Gegner unserer Welt- Tat der Jugend sits Kampf far Frieden,
anschauung und unseres Handelns die ver-
logenen Argumente aus den wutbebenden Einheit, Demokratie und Sozialismus!*
Die herzlichsten GriiBe von Eurem einstmaligen Funktionar
Christian Hiibner
f
“Die Diskussion
inn thalb unseresB -triebesiiherden, Dienst
fdr Deurschland” ist in manchen Abteiiungen
noch negativ. Noch nicht al e Kollegen vere
stehen, dab der ,,Dienst fiir Deutschland”
mit dem nazistishen RAD nichts gemein
hat.
Wir erkennen daran, dah die Aufklarungs-
arbeit noch ungendgend ist und verdffent-
lichen daher gern den Diskussionsbeitrag
uaseres Kollegen Peschke:
Am 24. Juli 1952 wurde vom Ministerrat
der DDR der ,,Dienst fir Deutschland“
fiir unsere Jugend aut freiwittiger Grund-
lage eingefuhrt. Dadurch ist jedem Jugend
lihen die Mégidiseit segeben, an den
entsh idevden Grofbauten des Sozialis=
mis mi zuwirken. Dutch die gemeinsame
Arbeit wird das BewuBt-ein von der Be
deutung des Volkseigentums bei j-dem
einzeln-n gestarkt werden. Alle Betviligten
miissen stolz sein an diesen oder jenen
Bauren mitvearbeitet zu haben Alle Baus
ten si d Bauren des Sozialismus und die»
nen zum Nutzen des eanzen Volkes, nicht
wie in de» kapiralistischen Land. rn zum
Gewinn tér die Mon pol sten. Es ist eine
Arbeit des ne tlichen Aufbaus. sie bringt
Uns einen hoheren Lebensstand ard und vine
bessere Zukuntt. Durch taclichen Sport
und eine gemeinsame Unterha tung in ver
Freizeit wird die Gesun theit und die enge
Zusammengehéri. keit zu einem gemeine
samen Ganzea weitgehendst seférdert
werden
Dur fh den ,,Dienst fir Deutschland“ were
den neue grofe Werte dem Vo ksvermb-
gen zucefGhrt werden. Es wird jeder dann
auch gent.end Verstandnis datir haben,
da® ali diese, fir alle Werktargen be»
stehenden Errun-enschaften bis zum auber=
sten zu verteidigen sind.
Die Herren der kapitalististenLander vere
suchen mit allen Mr teln,den friedisdhen Aufe
bau zu stéren. Sptzel und Saboreure sind
immer wieder zu tinden. Durch He zreden
wird vers cht, Uneinigkeit in die Massen
der Werktivvixen zu bringen. Es ist deshalb
immer grofere Wachsamkeit geboten. Un=
sere bes en Agitatoren miissen immer und
immer wieder autklarend auf de Koiles
ginnen und Kollegen wirken. W rf besitzen
schon grofe Errungenschaften. Es gibt bei
uns keine Monopo e und Konzerne mehr.
Die Junker sind davongejagt Durch das
Gesetz zum Aufbau des Sozialismus were
dn noch grdfere Werte dazukommen. Bei
jedem Werktatigen ist das Pfiichthewubte
sen zum Volksvermégen, das ja wie sein
Eigentum zu betrachten ist, so zu festigen,
dB er es achtet und gegebenenfalls gegen
jeden Angreifer verteidict
Seid beret zur Arbeit und Verteidigung
des Friedens! Kurt Peschke, Mfast
5
Declassification Authority: NND 57565