Foia Release Unknown Complete

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Jul 1, 2026
Department
National Archives and Records Administration
Original size
18.6 MB
External ID
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| | } Wissen ist Macht Sowohl im Leben - ~ Lésel erlaBliche Voraussetzung und die treibende Kraft jeglichen Fortschritts, Das Wissen ist es, das aus stumpfen Arbeitsmenschen kritisch denken fe, selbstandige und selbstbewuBte esen macht, und Wissen ist dic Hauptur- sache des gewaltigen Aufschwungs von Tech- nik, Wirtschaft und Kultur. Es ist deshalb klug und notwendig, da in fortschrittlichen Staaten ausreichende Bildungsméglichkeiten fir jeden geschaffen werden und da der einzelne nach seiner Fahigkeit von dieser Méglichkeit Gebrauch macht. Auch bei uns ist nach Jahrhunderten, in denen die Bildung praktisch nur einer kleinen Ober- schicht vorbehalten war, der Weg zum Wissen fir jedermann freigemacht worden. Nun gilt es, die Méglichkeiten zu nutzen. Deshalb hat die Regierung der DDR gerade in letztor Zeit mit einer Reihe von MaBnahmen zur Qualifizierung durch Wissen aufgefordert, und deshalb wird von einor «Atmosphare des Lernens” gesprochen, die notwendig ist, um weiter vorwarts zu kommen, Auch in unserem Betrich liegen noch viele, sehr viele geistige Krafte und Féhigkeiten brach. Gar mancher, der iiber seinen augen- blicklichen Wissensstand. noch wesentlich hin- auswachsen und damit sich selbst und der Aligemeinheit nutzen kénnte, ist in diesem Sinne aus Mange! an Gelegenheit und An- regung, aus Tragheit, falscher Zuriickhaltung oder Unterschatzung dor eigenen Kraft noch uninteressiert und untatig. Um diesen Zustand zu verbessern, ist ein aus Aktivisten und Vertretern der technischen Intelligenz zusammencesetzter Technischer Rat gegriindet worden, der es sich freiwillig und ehrenamtlich zur Aufgabe machen will, allen Koliegen bei ihror beruflichen Weiter- bildung behilflich zu sein. Die Massenorgani- sationen und die Kammer der Technik stehen bei dieser Ansicht Pate, dic Werk eitung hat weitgehende Unterstiitzung Zugesagt. Im Kulturhaus wird ein sogenanntes Tech- nisches Kabinett eingerichtet werden, in dem neben standig wechselnden Lehrschauen technische Zirkel und Beratungen stattfinden, Der Wirkungskreis dieses Technischen Kabi- netts umfabt: 0) Technische Ausbildung (Vorirage, Zirkel, Lehrgange, Verbreitung entsprechender Literatur} b Einrichtung eines Ausstellungs- und Be- ratungsraumes (wechselnde Ausstellungen aus der Arbeit im Betrieb, Abhaltung regelmaBiger Be- ratungsstunden) Erfahrungsaustausch linner- und tiberbetrieblich, Studium von Neuerermethoden und fortschrittlicher Ak- tivistenleistungen) Unterstiitzung der Rationalisatorenbewe- gung (Beratung bei Verbesserungsvorschlagen, Paten- und Anwaltschaften) Um der Vi-ifaltigkeit der Arbeit und der Interessen in unserem Werk gerecht zu wer- den, und um die Arbeit dos Technischen Ka- binetts auf maglichst breiter Grundiage durch- zufihren, werden verschiedene technische Aktivs gegriindet, die, durch die Betriebsarbeit angereyt, jeweils in ihrem Spezialgebiete als freiwillige Arbeitsgemeinschaft Kenntnisse erwerben und vermitteln sollen, 4 ¢ d des Einzelmenschen wie auch im Leben der Vélker und der ganzen ‘5 - Legler menschlichen Gesellschaft ist Wissen die un- Es handelt sich um folgende Interessengebiete: Kollegen, die die Sprechstunde abhalten, sich Wickelei Leiter Koll. Pester ihr eigenes Wissen ebenfalls miihsam und Scholtanlagen : Blaschke oft gegen gréBere Widerstande haben er- Rundfunk ? : ns werben miissen. Wir glauben alco, versprechen Gro8maschinen zu kénnen, da® sie euch bei allen Fragen in Hochspannung : Schafer kameradschaftlicher Art und mit der nétigen Mech. Fertigung : Pfatzner Geduld zur Seite stehen werden. Es liegt nur Materialfragen i Fischer an euch, oft und méglichst zahlreich von Werkzeuge - .. itis diesem Angebote Gebrauch zu machen, Vorrichtungen und Die ersten Beratungsstunden finden im Kul- Werkzeugmaschinen . Berthold turhaus (1. Stock Zi. 6) jeweils von 16.30 bis SchweiBerei - . Liebschor 17.30 Uhr statt: Elektr. Prifung Hausen Donnerstag, 14. Aug. Koll. Pommer, Schafer Qualitat (mech. Kontrol.) . » Jachmann - a“. . - a a Org anisationsfragen » Hartmann ° oe » laschke. Peter y c ‘ 3 4. Sept. 2 Ménni Berthold Neben diesen Arbeitsgemeinschaften wird von Sie werden dann regelmaBig jeder Donners- jeweils zwei Kollegen des Technischen Rates tag durchgefihrt ; - : 1g durchgefiihrt. wéchentlich eine technische Beratungsstunde i , ‘ abgehalten werden. In dieser Stunde kann Liebe Kollegen, wir alle wissen, da Deutsch- ‘ und soll schlechthin alles gefragt werden, was land als ein Land ohne groe natirliche den Sachsenwerkern wissenswert erscheint, _ Reichtiimer nach dem furchtbaren Zusammen- Ob einer beim Studium eines technischen bruch mehr als jedes andere Volk auf die Buches, bei einem Lehrgang, in der Schule Gehirne und die geschickten Hande seiner oder bei seiner Arbeit im Betrieb Schwierig- Werkiatigen angewiesen ist. um in der Welt keiten, Unklarheiten oder den Wunsch zu Wieder zu bestehen: Wir wissen auch, daB erweitertem Unterricht hat, ob er iiberha spt die Erfolge unserer Bemiihungen um Bildung erst einmal erfahren will, wie man an ein! unserem Staate nicht mehr irgenduelchen bestimmtes Wissensgebiet am besten heran- anonymen Geldsécken, sondern dem Volke kommt, oh er Lehrling, Meicter, Abteilungs- zugute kommen. Und schlieBlich ist gewig, letter, ob er Jugendlicher, Mann oder Frau do8 cin hdherer Stand des Wissens dem ist - jeder soll mit seinen technischen Sorgen einzelnen ohne Einschrankung die Méalichkeit und Problemen in die Beratungsstunde kom- hdherer Aufgaben und damit héheren Ver- men, etwa genau so, wie er zum Arzt geht, — dienstes sichert. wenn er kérperliche Boschwerden hat. Wir Darum Kollegen, beteiligt euch zu eurem und wissen, daB es dabei eine Reihe von Hem- zum Nutzen des Ganzen zahlr-ich und mit mungen geben kénnte. Und deshalb sei es Eifer, Flei8 und Ausdauer on der Arbeit schon hier vorweggenommen: Es gibt keine — des Technischen Kabinetts, Tretet umgehend Sogenannten .dumrnen” Fragen. Denn selbst mit den Leitern des euch interessierenden die .allerdimmste” Frage zu stellen, istnoch — Technischen Aktivs in Verbindung urd be- zehnmal kliiger, als aus irgendwelchem Grun- sucht die Beratungsstunden im Technischen de eine Unklarheit oder Unsicherheit im Wissen Kabinett. ungefragt bestehen zu lassen. Man bra cht Wissen mu unsere Macht werden! sich also niemals zu genieren, zumal alle Pommer <A eeeereaeeternnieetesntnaneneneeinntennittimetnisene Putzt die Hauser — schmiickt die StraRen! In der Zeit vom 18. bis 25, August 1952 wird in Dresd mentes der Freien Deutschen Jugend das Treifen der Losung ..Vorwarts fiir Frieden, Einheit, Demokratie un, fen 22500 Pioniere aus der Deutschen Demokratische Landern in Dresden vereinen. Dio Jungen Pioniere halten, der dic q:samte erzieherische Arbeit unser beeinflussen wird. Die Festwothe, in der taglich Kulturveronstaltungen, Betriebsbesichtigungen, Dampferfahrten (sofern unsere Elbe mitmacht 1). Theater- und Kinovorstellungen stattfinden werden, wird gleich- Zeitig eine groBe Leistungsschau auf allen Gebieten der Pionierarbeit sein, Junge Techniker, junge Touristen, junge Naturforscher, junge Kiinstler, junge Flug- und Schilfsmode Ibauer wer- den ihre Leistungen Zeigen, ihre Erfahrungen austauschen und danach ihre Arbeit noch verbessern. Wissenschaftler, Kiinstler, Aktivisten werden mit den Jungen Pionieren diskutieren und ihnen von ihrem Schaffen erzahlen, Jeder Tag wird das Wissensgebiet einer bestim haben. Am 23. August wird als Hédhepunkt der Wi der unser Prasident Wilhelm Pieck zu den Jungen Pionieren sprechen und ihnen ihre nachsten Aufgaben erklaren wird, Am Sonntag, dem 94. August, findet eine groBe Demonstration von 50000 Jungen Pionieren statt, und anschlieBend werde: auf den Elbewiesen veranstaltet. UnvergeBlich werden diese Tage fiir unsere Kinder jlingsten Erbauer des Sozialismus, hier wahre Freudentage verleben werden, wird von der Mitarbeit jedes einzelnen von uns abhéngen. Bei den Vorbereitunjen werden viele Hande gebraucht. Sagt deshalb nicht Nein”, wenn die Jugendfreunde an euch herantreten und um eure Mithiife bitten. Seid bereit zum Empfang unserer jungen Freunde! Schmiickt Hauser und StraBen | Schmiickt Werkstatten und Arbo tspla'ze! (Die beste Abteilung und der beste Arbeitsplatz werden pramiiert. Naheres beim AGL-Leiter.) Macht das Treffen der Jengen Pioniere zu eurer eigenen Sache! Seid bereit! len nach dem Beschlu8 des IV. Parlae Jungen Pionicre durchgefiihrt. Unter der id Sozialismus!” wird dieses groBe Tref- n Republik und den volksdemokratischen werden hier den neuen Pionterauftrag er- er demokratischen Schule tichtungweisend mten Arbeitsgemeinschaft zum Goagenstand Festwoche eine Kundgebung staitfinden, an bleiben! Daf unsere klcinen Gaste, die D. Red. 4 ; f 4 Wir sahen die Stalinallee Eine Delegation von 30 Sachsenwerkern fuhr Liebe Freunde! am 13. Juni d. J. im Autobus des Werkes nach GriiBe Berlin-Lj im Maxim-Gorki-Saal Ich bin nun schon 4 Wochen hier in Zittau und habe meinen Schritt zur erlin-Lichtenberg, um ee ne ee und werde ihn nie bereuen. Mir geht es hier sehr gut, des Kulturhauses von Siemens-Plania an der sn eine systematische und gute Ausbildung, sei fon koko, — tiber Langeweile beklagen, und der Dienst ist nehmen. Am Kontr 4 : ss . Euer Schiefzirkel? uns wieder einma! die Zerrissenheit unserer 4, siete E uch schon einmal Hempel Heimat und die daraus entspringenden Ge- ndmlich gleich die Chorprobe fahren fiir die Sicherheit unseres Daseins klar. : Allen Bekannten im Betrieb - ich den Ji dch Kettdlcalte: an. don Gbchisels: ticks cine en Dekannten im Betrieb - und au den Jugendchor n aus Zittau Zittau, den 24. 7. 52 VP noch nicht bereut und ich bin zufrieden. Hier hat man es politish oder fachlich”. Wir kénnen uns nicht auch anstrengend, aber befriedigend. Was madht nt, dann kénnen wir uns ausgiebig unterhalien, jetzt ist icht vergessen - richtet bitte viele Griife aus. Haipitad: Oalidiack cine Tetewthe, ac Und Euch wiinsche ich recht viel Erfolg bei Eurer Arbeit in der Betriebsgruppe mit der Einheit Deutschlands wieder ver- schwinden wird. Nach beendeter Konferenz fuhr uns unser Omnibusfahrer nach der Stalinallee, weil wir Handen schlagt. Diese Arbeit, diesen Bauplatz, einmitig sehen wollten, wo die Anteile auch kann man durch dio gerissensten Goobbols. vieler Sachsenwerker am Aufbau Berlins in methoden weder widerlegen noch bagatelli- neue Hauserblécke verwandelt werden. Wir Sidloh: aia: altid. Atguinehte: ‘aus Sih und sind die lange Flucht der Stalinallee entlang Beton, aus lebendiger, freier Arbeit und des- gegangen, sahen, wie himmelhohe Krane halb unwiderlegbar. Baumate-ial heranbrachten und waren alle Wis va ; fia Arbait in Miltelounkt tif beeindruckt von der GrdBe dieses Bau- bl irae tt ie siete vail zs platzes Bauaufziige, die mit geradezu phan- —9eselischaftlichen Geschehens steht, vo Ne tastischer Geschwindigkeit Karren und Mate- Arbeit den Zweck hat, materielie Cena rial transportieren, waren so recht eine lilustra-__ S°'Zungen fiir das Leben sie Frieden und Freiheit tion fiir die in manchen Baubuden angebrachte 974 schaffen, da ist die Arbeit die Voraus- Parole: .Wir kampfen um das Banner der S¢tZung fiir das bessere Leben. Stalinaliee!” Soweir das Auge reicht: Neubau Wir sahen die Stalinallee im Zustand ihrer reiht sich an Neubau, dazwischen bereits be- Entstehung. Schon dieser Anblick 1aBt die zogene Hauser. Die typische Atmosphare des Umrisse unserer Stadte ahnen, die bei erfolg- Baupiatzes umgibt uns, es riecht nach Kalk, _reicher Verteidigung des Friedens beim Auf- Zement, Holz. bau des Sozialismus entstehen werden. Man fihlt: hier arbeitet nicht cin Unterneh- Es wird gut sein, wenn wir Sachsenwerker mer, um zu spekulieren mit Boden und W>h- noch mehr tun, Berlin zu helfen, Borlin zu er- nungen, nein, hier baut der Bauherr Volk. neuern. Jede Erfahrung jener Riesenbaustelle Hier baut eine Nation an ihrer Gegenwart — Stalinallee wird uns helfen, auch andere und fir ihre Zukunft im Sozialismus. Stdte zu gestalten. Verbessern wir unsere Dann wird beim Weiterschreiten iber Schwel- Arbeit, unsere Organisation der Arbeit, die len und Schienen, vorbei an Dieselloks und Qualitét unserer Arbeit, dio Menge unserer Materialstapeln, durch eine Liicke in der Produktion! Aus unseren Verbesserungen wird Héusertlucht das Hochhaus an der Weber- sich mancher Beitrag ergeben in der groBen wiese sichtbar. Denn nicht nur der StraBenzug — Aktixn zum Aufbau Berlins und damit zum entsteht ne., auf dem Golar-de hinter der Aufbau eines einheitlichon, demokratischen, Stalinallee en'steht mit ihr selbst cine neue friedliebenden, sozialistischen Deutschlands. Stadt. Hochauf reckt sich das Hochhaus, Georg Hinrichsen, Af-Kontr. flankiert von Gebauden im gleichen Sti, mit wirklich schénen, maBvoll ornamentierten ” " Fassaden. Am Haupteingang recken sich ge- Berlin wird aufgebaut. oe waltige schwarze Saulen edien Mater‘als. Das : 3 : Hedineus ist bereits bewohnt; einige Meter und nicht nur Berlin. Der Bauplatz an davon erhebt sich eine Bauhiitte, an deren der Stalinallee ist zwar der erste Wand ein Text die Uberschritt tragt: .Wer gee es i wohnt in diesem Hochhaus?” Da ist die Sozialistische Bauplatz in unserer DDR, Naherin, derLehrer, der Ingenieur, der Geistes- aber nicht der einzige. Uberall werden schaffende, nicht eine d +rch Rang und Geburt ie bevorzugte Clique, sondern Werktatige wie Solche Bauplatze entstehen, und nach wir alle. - Propaganda? - Nun, cine solche dem Vorbild des Komsomol werden -Propaganda” wie die Tatsachen der Stalin- i ailee, wird thre Workung nicht verfehion, - unsere Jungen und Médel in der Héuser wurden schon immer gebaut? - Gewi8, Organisation, Dienst fiir Deutschland” aber wenn schon immer Hauser gebaut waren ue oes unter den Voraussetzungen der Stalinalloe, am sozialistischen Aufbau unserer Hauser, an denen sich das ganze Volk be- Heimat teilhaben. teiligt, fir deren Bau etwa Plane entwickelt worden waren wie der Pian’ der Aktivisten Es ist cine Ehre fir jeden jungen Rubbel und Naumann vom Trafo- u. Réntgen- Birger derDeutschen Demokratischen werk Dresden, - wo standen wir heute? Magen sich die Propagandisten in den Sen- Republik, fiir die Dauer von sechs dern der Rias-Sorte Gberschreien und vor Wat Monaten im Dienst fir Deutschland” zerrei8en, mégen sie mit lronie oder Bosheit, 5 . mit schleimigem Hohn oder bissiger Kritk ver- seiner Heimat und dem Volke zu suchen, unsere Werktatigen zu Sabotage und dienen", heift es in dem Aufruf disc Ablehnung zu bringen - die S alinallee allein i ist Beweis ruhiger Uberlegenheit und fried- Zentralrats der FD} an die deutsche lichen Schaffens genug. Mit diesen Héuser- Jugend. Dienst fir Deutschland - zeilen und anderen Bauten in der DDR werden f sgt Sétze in der deutschen Geschichte geschrieben, das ist der Ausdruck der patriotischen die dem verbissensten Gegner unserer Welt- Tat der Jugend sits Kampf far Frieden, anschauung und unseres Handelns die ver- logenen Argumente aus den wutbebenden Einheit, Demokratie und Sozialismus!* Die herzlichsten GriiBe von Eurem einstmaligen Funktionar Christian Hiibner f “Die Diskussion inn thalb unseresB -triebesiiherden, Dienst fdr Deurschland” ist in manchen Abteiiungen noch negativ. Noch nicht al e Kollegen vere stehen, dab der ,,Dienst fiir Deutschland” mit dem nazistishen RAD nichts gemein hat. Wir erkennen daran, dah die Aufklarungs- arbeit noch ungendgend ist und verdffent- lichen daher gern den Diskussionsbeitrag uaseres Kollegen Peschke: Am 24. Juli 1952 wurde vom Ministerrat der DDR der ,,Dienst fir Deutschland“ fiir unsere Jugend aut freiwittiger Grund- lage eingefuhrt. Dadurch ist jedem Jugend lihen die Mégidiseit segeben, an den entsh idevden Grofbauten des Sozialis= mis mi zuwirken. Dutch die gemeinsame Arbeit wird das BewuBt-ein von der Be deutung des Volkseigentums bei j-dem einzeln-n gestarkt werden. Alle Betviligten miissen stolz sein an diesen oder jenen Bauren mitvearbeitet zu haben Alle Baus ten si d Bauren des Sozialismus und die» nen zum Nutzen des eanzen Volkes, nicht wie in de» kapiralistischen Land. rn zum Gewinn tér die Mon pol sten. Es ist eine Arbeit des ne tlichen Aufbaus. sie bringt Uns einen hoheren Lebensstand ard und vine bessere Zukuntt. Durch taclichen Sport und eine gemeinsame Unterha tung in ver Freizeit wird die Gesun theit und die enge Zusammengehéri. keit zu einem gemeine samen Ganzea weitgehendst seférdert werden Dur fh den ,,Dienst fir Deutschland“ were den neue grofe Werte dem Vo ksvermb- gen zucefGhrt werden. Es wird jeder dann auch gent.end Verstandnis datir haben, da® ali diese, fir alle Werktargen be» stehenden Errun-enschaften bis zum auber= sten zu verteidigen sind. Die Herren der kapitalististenLander vere suchen mit allen Mr teln,den friedisdhen Aufe bau zu stéren. Sptzel und Saboreure sind immer wieder zu tinden. Durch He zreden wird vers cht, Uneinigkeit in die Massen der Werktivvixen zu bringen. Es ist deshalb immer grofere Wachsamkeit geboten. Un= sere bes en Agitatoren miissen immer und immer wieder autklarend auf de Koiles ginnen und Kollegen wirken. W rf besitzen schon grofe Errungenschaften. Es gibt bei uns keine Monopo e und Konzerne mehr. Die Junker sind davongejagt Durch das Gesetz zum Aufbau des Sozialismus were dn noch grdfere Werte dazukommen. Bei jedem Werktatigen ist das Pfiichthewubte sen zum Volksvermégen, das ja wie sein Eigentum zu betrachten ist, so zu festigen, dB er es achtet und gegebenenfalls gegen jeden Angreifer verteidict Seid beret zur Arbeit und Verteidigung des Friedens! Kurt Peschke, Mfast 5 Declassification Authority: NND 57565